X-Out-Bälle
Diese sogenannten ausge-x-ten Bälle zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen Zweitaufdruck als X über dem Namen haben. Diese Bälle sind qualitativ keineswegs schlechter als die sonstigen Bälle, sondern nur von der Firma ausgesondert, weil sie vielleicht in Farbfehler haben oder aber weil man mit dem Verkauf der Produktion der ausge-x-ten Bälle eine Überproduktion billig auf den Markt werfen wollte. Mit ausge-x-ten Bällen darf man an Wettspielen teilnehmen, sofern nicht die „List of Conforming Golf Balls“ in Kraft gesetzt wurde.
Yips
Eine mental bedingte innere Sperre, die vor allem beim Putt auftreten kann - auch Pianisten oder Stenografen können darunter leiden. Es hat erstklassige Golf-Profis gegeben, die das erst nach langen Mühen (manchmal auch psychologischer Behandlung) zu überwinden vermochten, z. B. Bernhard Langer - andere gaben das Spiel sogar auf.
Zähler
Zähler ist jemand, den die Spielleitung zum Aufschreiben der Schlagzahl eines Bewerbers im Zählspiel bestimmt hat. Er kann Mitbewerber sein. Er ist nicht Platzrichter.
Zählspiel
Das heute überall geläufige Spiel, bei dem der Spieler mit der geringsten Schlagzahl gewonnen hat. Das Zählspiel wurde erst 1759 begonnen, natürlich in Schottland. Vorher trug man fast ausschließlich Lochspiele aus, bei denen man nachher die Zahl der gewonnen Löcher zählt.
Zeitweiliges Wasser
kann oftmals durch Regen oder kurze Schauer auftreten. Selbst Schnee zählt zu zeitweiligem Wasser, eine Matschfläche aber nicht. Bei zeitweiligem Wasser kann der Ball entsprechend den Regeln straffrei neu gedroppt werden.
Zocken
Vor allem in Englisch sprechenden Ländern wird beim Golf gern und reichhaltig gewettet, d.h. in einer etwas leichteren Sprache gezockt. Obwohl beim Golf die Spielleidenschaft ausdrücklich abgelehnt wird, bedarf es gerade bei Anfängern einer gewissen Einsicht, dass sie das Zocken erst dann nicht mehr mitmachen, wenn sie schon erhebliche Summen verloren haben.
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